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Geländeplan

Der Verein Pankgräfin e.V.

Der Verein Pankgräfin e.V. wurde 1995 als Träger des Wagenorfes Karow für Verhandlungen mit dem Berliner Senat gegründet. Da es Übereinstimmungen zwischen der Präambel von Rio und der Satzung des Vereins gab, wurde der Kontakt zu den Trägern der Lokalen Agenda 21 hergestellt. In der Folge wurde eine Zusammenfassung der Präambel an die Satzung angehängt. Seit 1998 wird das etwa 4,9 ha große Gelände in der Pankgrafenstraße gepachtet. Außer den Wohnflächen umfasst dieses drei Projektflächen, die als Experimentierflächen im Rahmen der Agenda 21 und zur Umsetzung der Satzung des Vereins dienen. Mitgliedschaft und Mitarbeit sind nicht auf die Bewohner des Wagendorfs beschränkt. Seit 1999 werden Erfahrungen mit Mitarbeitern, die nicht im Wagendorf lebten, gesammelt. Projekte im Rahmen des weiteren Ausbaus des Geländes, der Umweltbildung, der Förderung von Kunst, Kultur und Sport, sowie der sozialen Mildtätigkeit wurden und werden durch ehrenamtliches Engagement ermöglicht. Um sich auf dieser Internetseite einen Eindruck von der gemeinnützigen Vereinsarbeit zu verschaffen, eignen sich die Projektbeschreibungen. Der Verein Pankgräfin e.V. möchte an dieser Stelle interessierte Menschen einladen, sich im Rahmen der Vereinsstrukturen zu engagieren. Eine geeignete Möglichkeit, persönliche Vorstellungen einzubringen, ist das jeden Montag um 20 Uhr im Büro stattfindende Organisationsgremium.

 

Vereinsstruktur

Das Gremium mit der höchsten Entscheidungskraft ist die Mitgliederversammlung. Um dort mit Stimmrecht aktiv teilhaben zu können ist es notwendig in den Verein einzutreten. Es besteht die Möglichkeit an den Versammlungen als Gasthörer oder Berater teilzunehmen, solange kein Mitglied etwas dagegen hat. Bei den Mitgliederversammlungen werden alle grundlegenden Entscheidungen getroffen. Es wird über Sachverhalte abgestimmt, die Veränderungen für das gesamte Projekt bedeuten, sowie ob größere Investitionen getätigt werden. Auch wer im Rahmen des Wohnprojektes zuziehen kann, wird auf der Mitgliederversammlung beschlossen.

Der Vorstand besteht aus drei gleichberechtigten Mitgliedern, die demokratisch durch die Mitgliederversammlung gewählt werden. Er hat die Aufgabe, die Interessen des Vereins nach innen und außen zu vertreten.

Einmal in der Woche tagt die Organisationsgruppe (Plenum). Bei den Orgatreffen tauschen sich die Vorstandsmitglieder, die beiden Büroangestellten und Interessierte miteinander aus. Es werden finanzielle, rechtliche und organisatorische Angelgenheiten besprochen, diskutiert und deligiert. Das Orgatreffen ist offen für alle Interessierten und ebenso der Ort für die einzelnen Projektgruppenvertreter, ihre Interessen an das nächst höhere Gremium weiterzuleiten, Finanzierungsmöglichkeiten zu besprechen usw. Bei diesen Treffen sollten mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sein, um alltägliche Entscheidungen treffen zu können.

An zwei Bürotagen in der Woche (Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00) werden die Verwaltungsaufgaben des Vereins erledigt.

Da der Verein Pankgräfin e.V. es aus verschiedenen Gründen für wichtig hält, partizipativ und inklusiv zu arbeiten, wurde sich für eine projektbezogene Struktur entschieden. Konkret bedeutet das, Vielfalt einzuschließen, zu nutzen und Teilhabe zu gewährleisten. Menschen finden sich interessenbezogen zusammen und organisieren sich als Projektgruppenunabhängig welchen Geschlechts und Alters, welcher Religion, Nationalität, ob hetero- oder homosexueler Orientierung, ob mit oder ohne Beeinträchtigung. Die einzelnen Projektgruppen organisieren sich selbständig. Das heißt, sie besprechen und entscheiden alles, was sie betrifft weitestgehend selbst, z.B. wie oft und wie lange sie sich treffen, welche Themen besprochen werden, wie die Ideen umgesetzt werden können und was dafür notwendig ist; ob sie einen Projektleiter wählen wollen bzw. wer die Verantwortung für bestimmte Aufgabenfelder übernimmt und so weiter. Grundsätzlich gilt das Prinzip der Demokratie; das bedeutet, jeder darf an den Sitzungen teilnehmen jede Stimme ist gleich viel wert und die Mehrzahl der Stimmen entscheidet. Falls es zu Schwierigkeiten kommt, greift nach dem Subsidiaritätsprinzip das nächst höhere Gremium (die Orgagruppe).

Die innere Struktur und die Ziele des Vereins sind in seiner Satzung verankert. Alle Mitglieder sind der Satzung, der Grunstücksordnung und den Nutzungsregeln verpflichtet.